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Autumn, Fall ...


Eine Weile war es still um mich. Fast wortw?rtlich. Erkennen und ver?nderungen pr?gten die letzten Wochen. Und finden.
Klingt seltsam. Ich habe mich .. nein, ich habe mich nicht ver?ndert, und doch habe ich es. Die Ausbildung hat begonnen, und ich tanze, mit sehr viel Spass und begeisterung.
Ich spiele viel und bastel, nichts aufregendes ... aber ich sehe vieles mit anderen Augen, mein Blickwinkel hat sich ver?ndert.
Die kalte, besinnliche Zeit des Jahres ist hereingebrochen, Der Herbst ist da, und mit ihm der Regen, die dunkelheit ... die stille.
Es ist sch?n, im Wald zu spazieren, die Kraft der Welt um mich zu sp?ren, das vergehen, mit der gewissheit, das es neu entsteht. Es ist sch?n, die k?lte und dunkelheit. Fast fehlen mir die Worte, um das auszudr?cken was ich empfinde. Es geht mir mehr als gut. Ich f?hle mich freier.
Ich h?re den L?rm der Autos, wie sie ?ber die Regennassen strassen gleiten .. und ich weiss es k?nnte anders sein, aber das ist unwichtig. Wichtig ist, das ich weiss, wie das Jahr sich dem Ende neigt, und die STille einkehrt, und die Bl?tter fallen, um im Fr?hjahr neu zu erstehen, in neuer Kraft, so wird auch diese welt irgendwann neu erstehen, kraftvoll, wundersch?n, und strahlend. Nichts w?hrt ewig, und doch ist alles unendlich.
Stillstand in der Bewegung. Tod und Leben, alles ist eins.
Erkentniss. Jede minute, jeden Augenblick kostend, und l?chelnd.
Oh ihr M?chte. Wie unbeschreiblich ist die Kraft, die um mich ist. Und ich als teil von ihr, teil des ewigen Kreislaufes, von entstehen und vergehen. von Widerkehr und neubeginn.
...
19.11.04 17:52


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Neues Design und Nachtr?glich ^^


So, nun habe ich auch das design mal angepasst. Ist meiner meunung nach besser, heller ..
Und was ich nachtragen wollte. Oder besser gesagt ?berhaupt mal eintragen wollte. Ich war letztens hier im Wald.
Es war .. umwerfend- wirklich.
Nicht nur das ich in dem Wald .. sehr viele erinnerungen habe, an dinge .. die einst waren... nein, es war etwas neues sp?rbar ...
Ich lauschte den Bl?ttern die vom Winde getragen raschelnd zu Boden glitten, ich beobachtete das pl?tschern des Baches, und ich ber?hrte die B?ume ... und ich sp?rte den Wald .. seinen schmerz, seine Krankheit, vom Menschen verkr?ppelt .... und doch je l?nger ich im Wald war, je tiefer ich in ihn ging .. um so mehr sp?rte ich unter dem Schmerz eine Kraft .. so unglaublich stark, unbeschreiblich lebendig ... es war ... fast schmerzhaft. Und doch tat es gut .. seit diesem Spaziergang, bin auch ich .. ausgeglichener .. ruhiger .. Kraftvoller.
Alles andere, das ger?usch der schnelllebigen stadt .. war so weit entfernt .. so ... iirrelevant.
Aber ein guter Freund von mir hat recht .. ich sollte vorsichtig sein .. denn ich k?nnte mich an die Ruhe im Wald verlieren ....
22.11.04 22:03


... Midnight thoughts ...


Ich weiss ich kann euch nicht halten, ebensowenig wie mich jemand halten k?nnte. Und ich werde es nicht, denn das recht habe ich nicht.
Wenn ihr gehen wollt, dann werde ich den letzten Schritt bei euch sein ... vielleicht nicht wirklich ... vielleicht nicht bewusst, aber das was uns verbindet wird euch begleiten ... bis zum letzten moment.
Immer werde ich f?r euch da sein ... still, wie das Mondlicht das ich bin ...
Ich weiss wie es sich anf?hlt .. die Sehnsucht nach etwas .. was hier nicht gestillt werden kann. Der Schmerz und die k?lte dieser welt, die einen erdr?ckt .. zu eis werden l?sst, so das die Mauern wachsen.
Ich weiss was es bedeutet ... in dieser Welt zu leben ... darum kann ich euch nicht halten ... niemals w?rde ich es wagen .. denn ich weiss das Band wird dar?ber hinaus bestehen ...
Ich weiss das eure sehnsucht gestillt werden wird ... dort .. wo keine namen bedeutung haben ... wo kein Auge hinzublicken vermag, und nur das Herz dem band der Sehnsucht hin folgt ...
Meine gedanken werden bei euch bleiben, mein herz wird eure Melodie weiter singen ... und mein l?cheln wird euch gelten, gl?cklich, weil ihr gefunden habt was ihr sucht. traurig, weil ich euch noch nicht zu folgen vermag, unter tr?nen weil ich euch vermissen werde, eure Pr?senz in dieser welt. Und doch kenne ich den weg, den ihr gehen werdet in dem moment wo der Ruf euch ereilt. Und ich weiss um die leichtigkeit, und zugleich unendliche schwere mit dem ihr ihm folgen werdet.
Den Kuss der Zeitlosen erwartend, kalte lippen auf noch warmen lippen ... den Odem des Lebens hinfortk?ssend ... bis sie im tod noch rot und voll, doch nunkalt zur?ckbleiben .. nur mehr eine H?lle ... die einst so voller Leben war. Augen die einst so gl?nzten ... das Leben erblickten .. bevor sie zu fr?h brachen ... ich kenne euren Schmerz. Ich teile ihn ... ich verstehe euren letzten Schritt ... und doch ...
bleibt von euch ein schatten hier ... und ich sp?re euer fehlen.
Das Band das michmit euch verbindet.. wird st?rker sein als der Zeitlose.
Und irgendwann sehen wir uns wieder .. dort.

An die Menschen die mir so nahe sind. An die Menschen die die sehnsucht sp?ren. An die Menschen die ich liebe. Ich werde euch ewig begleiten. WO der weg euch auch hinf?hren mag
24.11.04 01:25


Weit, so weit, wo die Sonne den Morgen gr??t.
Weit, so weit, wo die Sehnsucht wohnt.
Wo der Mond mir lacht, bin ich jede Nacht,
wenn die Seelen wandern geh'n.

Schwer wie Blei, so kalt und grau
senkt der Schlaf sich auf mein Haupt,
f?hrt im Traum mich fort an jenen Ort,
wo in Frieden ich verweil',
wo die Sonne und der Erde Kraft
alles Leben l?sst gedeihen.


Schandmaul - etwas abgewandelt - Klagelied

24.11.04 01:37


... Eine weisse Feder


W?rme umgab ihn, als er schlaftrunken aus seinen Tr?umen erwachte. Noch von einem Traum gefangen den er nicht halten konnte, der aber gegenw?rtig war und einen bitteren geschmack hinterliess. Wie automatisch glitt seine Hand zu der Vertrauten w?rme neben ihm, und w?hrend seine Finger die Konturen der geliebten nachzeichnete, formte sich ihr Bild vor seinen Augen, friedlich schlafend, nur unterbrochen durch ein leichtes ger?usch das ?ber ihre Lippen glitt. So zart war ihre Haut, so weich und duftend ihr Haar. Und tief in sich sp?rte er diesen kleinen Stich, den er manchmal sp?rte. Das das Leben ihn mit dieser Frau beschenkt hatte, ihre blauen AUgen, ihr wundervolles seidenweiches langes Haar, und das l?cheln das ihr Gesicht erstrahlen liess. F?r ihn schien es unfassbar das diese Frau ihn lieben konnte, dieses wundervolle wesen das sich nun im Halbschlaf zu ihm wandte und ihn umschlang mit ihren Armen. Und einem inneren impuls folgen hielt er sie, umarmte sie fest.
Mit diesem Gef?hl ihrer s?ssen schweren w?rme im Arm, und dem duft ihres Haares, leicht nach schlaf und einem Fr?hlingstag schlief er wieder ein, den Traum vergessend.

Als der wecker klingelte zwitscherten die V?gel, und der Platz neben ihm war leer. Wie so oft war sie vor dem Wecker erwacht und hatte sich wie ein Dieb in der Nacht davongestohlen ohne ihn zu wecken. Er bewunderte ihre F?higkeiten, ihre innere Uhr die sie nie verschlafen liess.
Nur der abdruck ihres K?rpers war noch in den Kissen geblieben. Wie in Trance stand er auf, noch halb schlafend, bis das warme wasser der dusche ?ber seinen K?rper rann. Endlich wach zog er sich an, und ein Blick auf die Uhr liess ihn erschaudern. Er war sp?t dran, und so beeilte er sich. Als er die T?r hinter sich schloss schauderte er, das Gef?hl das ein Schatten ihn ber?hrte war so stark das er die Jacke enger um sich zog und den weg zum Wagen entlang eilte. Fr?stelnd liess er sich in den Sitz gleiten, und schloss die Augen einen moment als ihn ein schwindel erfasste. Er sch?ttelte den Kopf. Vielleicht k?ndigte sich eine Krankheit an. Er beschloss sich heute fr?her schlafen zu legen, doch dieses gef?hl liess ihn nicht mehr los. Unkonzentriert lenkte er den Wagen durch den Verkehr. Auf dem Weg ins B?ro holte er sich einen heissen Kaffee. Die Zeit verrann, w?hrend er abwesend seine Arbeit machte. Was war nur los mit ihm heute? Unkonzentriert wanderte sein Blick zu dem Bild was er von ihr auf seinem schreibtisch hatte, und wieder durchrieselte ihn ein kalter schauer ... Er griff nach dem H?hrer und w?hlte die Nummer mit Steifen fingern.
Tuut. Tuut. Tuuut. Kein klacken, keine wohlvertraute stimme. Er blickte auf die Uhr ... das konnte nicht sein, sie musste im B?ro sein. Er legte auf. W?hlte nochmal. Genervt lauschte er dem monotonen Tuut. Mit der anderen Hand trommelte er einen ebenso monoitonen Rythmus auf den Tisch. Sein Blick glitt ?ber den Schreibtisch, die Papiere, den stapel unerledigtes ... das Flackern des Monitores ... ihr bild ... da blieb sein Blick h?ngen und wie so oft musterte ehr den schnappschuss. Eine h?bsche junge Frau, voller lebensmut, kraft und Sch?nheit blickte lachend in die Kamera, w?hrend sie gerade einen Ball aus schnee in der Hand hielt und zu werfen schien. Seine Z?hne borten sich in die Unterlippe. Das konnte doch nicht wahr sein. Um die Zeit rief er sie immer an, das w?rde sie doch nicht vergessen!
Pl?tzlich ein klacken, so unerwartet das er die ersten Worte nicht wirklich vernahm und fast aufgelegt h?tte. Unverhofft auch der Klang der STimme. Das war nicht seine Frau. "Ja, ?h .. Hallo, ist meine Frau da?" -"Nein, sie war den ganzen Tag noch nicht im B?ro." - "Den ganzenm Tag?" Ungl?ubig starrte er das Bild an. Das konnte nicht sein. "Ja, ?h, ja danke. WIederh?rn"
Den H?hrer noch in der Hand w?hlte er erneut- TUUT ... Das konnte doch nicht wahr sein ... langsam aber sicher fing er an dieses ger?usch zu hassen. Unruhe ?berkam ihn, bei jedem Tut mehr. Er knallte den H?hrer aufs Telefon. Was war los? Sein Herz raste ?ngstlich im Galopp, auf der Suche nach dem ihren. Blicklose Augen suchten in der Ferne ihr Gesicht ... doch vor dem Fenster war nur grauer Himmel. "Wo um himmels willen bist du?" Und wieder kam ihm das Gef?hl des Traumes in den Sinn ... dieses rastlose suchen .. halten ... diese Angst die sein Herz zu eis erstarren liess. Das kalte gfe?hl verurschate ein zittern, als vor dem Fenster eine Feder sanft zu Boden gleitete. Schneeweiss, beschrieb sie einzickzack in der Luft, schwebend .. verharrend ... sinkend.

Als es vorbei war waren seine Lippen blutig, seine Augen brannten. "Herzliches Beileid." "Alles gute." "Das wird schon" Stumm nahm er die H?nde die ihm hingehalten wurden und nickte automatisch. Er vermied den Blick in das klaffende Loch, wo auf schwarzem Mahagonieholz weiss die Samtig weichen bl?tenbl?tter lagen ... ein letzter Gruss.
Er verabschiedete sie alle. Einer nach dem anderen dr?ckte sein beileid aus. Wie erstarrt stand er .. unf?hig ihnen das entgegenzuschreien was in seinem Kopf pochte. Der Schmerz und der Verlust. In seinem Herzen nur k?lte.
Stumm wandte er sich ab, schritt den Kieselweg entlang. lauschte dem Knirschen unter seinen Schuhen. Es war unbedeutend geworden. Nichts war zur?ckgeblieben. Ein Unfall hatten sie gesagt. Der Mann der ihren Wagen gerammt hatte, h?tte schon l?ngst den F?hrerschein abgenommen bekommen m?ssen ... halbblind und betrunken war er in sie hineingerammt, hatte das genommen was auf dieser welt alles war. Um ihn herum sangen die V?gel ein leisen Abschied. Bedr?ckende Stille war trotz der vielen Menschen .. und ?berall "Ruhe in frieden" "Geliebter Mann" Jeder satz bohrte sich wie ein eissplitter in sein Herz. Er verliess diesen Ort der Ruhelosen, die von der ewigkeit gek?sst waren. Ohne zu z?gern f?hrte sein weg ihn zu den Klippen. Dort starrte er in den Abgrund ... alles was er sah waren dallende Bl?tenbl?tter weisser Rosen, und mitten drin, als er den Schritt tat, und ohne einen laut in die wogende See tauchte .. fiel eine weisse Feder zu Boden ... still und endg?ltig ... w?hrend ?ber ihm der schlag eines Fl?gels zu h?ren war...
25.11.04 17:54


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